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Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
2011
Die Rotorblätter der weltgrößten Windenergieanlagen sind derzeit 60 Meter lang, so lang wie drei LKW mit Auflieger hintereinander. Und sie sollen noch länger werden – und zwar 90 Meter - damit die Energie-Ausbeute aus Windkraft vor allem auf hoher See weiter steigt. Bevor die Rotorblätter sich aber drehen dürfen, müssen sie einen Extrem-Test überstehen. Den durchlaufen sie in einer Testanlage im Fraunhofer Institut in Bremerhaven. Claudia Plaß hat sich die Anlage in einer Halle angesehen
Spannend wie ein Krimi: Hersteller, Prüfingenieur und Zertifizierer halten die Luft an, wenn der Prototyp für ein neues Rotorblatt unter der Extrembelastung ächzt. Erst wenn er auch den Test für die Dauerbelastung erfolgreich besteht, hat sich die Entwicklungsarbeit gelohnt und die Serienproduktion kann beginnen.
Quelle: FhG
Testen im Zeitraffer: Schon heute wollen die Betreiber von Offshore-Windparks wissen, welche Maßnahmen die Stahlkolosse während der 20-jährigen Lebensdauer zuverlässig vor Korrosion schützen. Dank einer Klimakammer können Forscher dazu bereits nach einigen Wochen Aussagen treffen. Quelle: FhG
In einer speziellen Offshore-Testkammer, die im Fraunhofer IWES entwickelt wurde, werden erstmals die im Offshore-Betrieb auftretenden mechanischen und klimatischen Verhältnisse an Windenergieanlagen
zeitgleich simuliert. Auf diese Weise sind Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit der getesteten Systeme sowie auf ihre Lebensdauer möglich. Quelle: Radio Bremen
Am Fraunhofer IWES in Bremerhaven, bei ForWind und an der Universität in Oldenburg versuchen Wissenschaftler, die Windenergieversorgung zu optimieren. Der Beitrag vermittelt einen Blick hinter die Kulissen dieser Forschungsdienstleister - zum Beispiel in das Kompetenzzentrum Rotorblatt. Quelle: Nordwestradio
Die Energiewende ist beschlossene Sache. Die Frage ist nur wie schnell wir die erneuerbare Energien ausbauen können und wie die Brücke zur Zukunft aussehen soll. Dass der Ausstieg aus der Atomenergie sogar von Nöten für die Energiewende ist, sagt Professor Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer Institut in Kassel. Quelle: HR
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