MOD-CMS

Modellbasiertes und sensorgestütztes Condition Monitoring System für Windenergieanlagen

 

Zuwendungsgeber BMWi
Partner: Northrop Grumman LITEF GmbH
Laufzeit: 01/2015 - 03/2019


Zur Stützung der Modelle kommen inertiale Messeinheiten (Drehraten- und Beschleunigungssensoren) aus der Luftfahrt zum Einsatz, die für die Messung und Regelung von dynamischen Vorgängen optimiert sind und ein weites Frequenzspektrum abdecken. Die in Echtzeitsimulationen und Feldtests erarbeiteten Untersuchungsergebnisse sollen als Grundlage dienen, dieses neue, integrierte Konzept zukünftig in WEA zusammen mit vorbeugenden und präventiven Wartungsmethoden sowie zur genauen Ursachenforschung von WEA-Ausfällen einzusetzen.

Parallel zur Entwicklung von mathematischen Beobachtermodellen und CMS/SHM-Algorithmen, findet der Aufbau eines Sensorsystems bestehend aus mehreren, inertialen Drehraten- und Beschleunigungssensoren statt. Nach Integration des Gesamtsystems werden Echtzeitsimulationen zur Verifizierung gegen höherwertige Modelle und Feldtests an einer Forschungsanlage durchgeführt. Die Auswertung und Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse samt Ausblick bilden den Abschluss des Projektes.