ReCoWind

Zuverlässige Frequenzumrichter für Windenergieanlagen

 

Zuwendungsgeber: BMWi
Partner: Bender, EnergieKontor, ForWind, Fraunhofer IWES, Iinfineon, Innogy, Leibniz- Universität Hannover, Nordsee One, Senvion, Universität Bremen, Woodward
Laufzeit: 12/2018-11/2021

 

 

Frequenzumrichter führen die Ausfallstatistiken der Windenergieanlagen-Komponenten an - und verursachen damit hohe Kosten und entsprechende Ausfallzeiten. Ein besseres Verständnis der Ausfallursachen ist unabdingbar, um wirkungsvolle Schutzmaßnahmen zu entwickeln, und damit die Wirtschaftlichkeit des Anlagenbetriebs zu verbessern.

Im Projekt ReCoWind werden diese Fragestellungen systematisch untersucht. Im Fokus stehen dabei die Kernkomponenten der Umrichter: Leistungshalbleitermodulen, Treibereinheiten und Zwischenkreiskomponenten. Aufgrund von Erkenntnissen aus Vorarbeiten (Download hier) wird ein besonderer Schwerpunkt auf den Einfluss von Feuchtigkeit gelegt. Mithilfe spezieller Messtechnik, die die Partner eigens entwickeln und auch an kommerziellen Komponenten unter realitätsnahen Bedingungen testen, soll die Informationsbasis erweitert werden.

Die Steigerung der Zuverlässigkeit soll zum Beispiel durch ein robusteres Design, Verfahren für beschleunigte Komponentenprüfungen und verbesserte Konzepte für Betriebsführung und Instandhaltung erreicht werden. Auf der Grundlage experimenteller Untersuchungen werden Schädigungsmodelle und Methoden zur Berechnung der Restlebensdauer entwickelt.

Parallel werden umfassende Ausfall- und Betriebsdaten ausgewertet und Feldmessungen durchgeführt, u.a. im Windpark Nordsee One mit 54 Anlagen der Leistungsklasse 6 MW. Die Erkenntnisse sollen abschließend in Empfehlungen für die Design, Messtechnik, Betriebsführung und Instandhaltung münden, die der Branche zur Verfügung gestellt werden.