IWES Daten und Fakten 2023

Die Entwicklung des Betriebshaushalts 2013–2023

Mit der Integration eines großen Teils der Wasserstoffaktivitäten des Fraunhofer IMWS hat das Fraunhofer IWES seine wissenschaftliche Expertise im Bereich Wasserstoff weiter ausgebaut. Zudem hat das Institut in den vergangenen Jahren – gemeinsam mit Partnern und Fördermittelgebenden – mehrere Millionen Euro in eine einmalige Prüfinfrastruktur investiert. Zum Portfolio zählen jetzt neben Prüfständen für die Windenergie auch Testfelder für Systeme und Komponenten zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien.

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Zusammenstellung des Haushalts

Der Betriebshaushalt des Fraunhofer IWES in Höhe von 46.587.565 Euro setzt sich aus 56 % Personalaufwand und 44 % Sachaufwand zusammen. Im Jahr 2023 konnten weitere große Investitionen umgesetzt werden. Insbesondere erfolgten Baumaßnahmen am Rotorblattprüfstand 115m+ sowie an den Hydrogen Labs Leuna und in Bremerhaven. Auch in den nächsten Jahren baut das Fraunhofer IWES seine Forschungsinfrastruktur weiter aus, so zum Beispiel mit der Erweiterung des DyNaLab.

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Wirtschaftserträge

Den Rückgang des letzten Jahres konnte das Fraunhofer IWES in 2023 wett machen: Mit 17,86 Mio. Euro liegt das Fraunhofer IWES rund 4,06 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Die wichtige interne Fraunhofer-Kennzahl »RhoWi« (Verhältnis Industrieerträge zum Betriebshaushalt) in Höhe von 38,3 % konnte ebenfalls verbessert werden.

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Herkunft der Erträge

Neben den Aufträgen aus der Industrie konnte das Fraunhofer IWES erfolgreich öffentliche Fördergelder beim Bund und bei den Ländern sowie aus EU-Mitteln einwerben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stellt den größten Fördermittelgeber dar.

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Wissenschaftliche Innovationen

Wissenschaftliche Exzellenz ist von zentraler Bedeutung, um als attraktiver Kooperationspartner Kunden zu gewinnen und zu halten sowie um von der Politik und von Fördermittelgebern als ausgezeichneter Akteur im deutschen Wissenschaftssystem wahrgenommen zu werden. Das Fraunhofer IWES arbeitete im Jahr 2023 an insgesamt 112 öffentlich national- und EU-geförderten Projekten und trägt zum technologischen Fortschritt und zur Innovationskraft von Unternehmen mit fünf Erfindungsmeldungen sowie sechs Patentanmeldungen bei.

53 Masterarbeiten wurden abgeschlossen, zehn forschungsstarke Doktorandinnen und Doktoranden haben promoviert und von IWES-Mitarbeitenden wurden 66 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht.

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Personalwachstum: Stärke durch Vielfalt

Am Fraunhofer IWES arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten in interdisziplinären Teams eng zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus internen Servicebereichen am wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Mit mehr als 300 Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen an neun Standorten kann das Fraunhofer IWES ein kontinuierliches Wachstum in einem inspirierenden Umfeld mit einer modernen Infrastruktur aufweisen.

Personalwachstum 2023

Das IWES wächst kontinuierlich in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Verwaltung. Durch die chancengerechte Recruiting-Strategie, die moderne Kommunikation mit den Bewerbenden, ein attraktives und flexibles Arbeitsumfeld sowie die wissenschaftliche Vernetzung mit Hochschulen gelingt es uns, junge Talente und qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

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Neueinstellungen 2023

Eine Vielzahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter startete im Jahr 2023 an den unterschiedlichen Standorten am Fraunhofer IWES. Für das Institut ist es strategisch wichtig, die Diversität durch die Neueinstellungen zu erhöhen. So konnten beispielsweise im wissenschaftlichen Bereich 41,7 % der offenen Stellen mit Frauen besetzt werden.

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Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2023

Die Mitarbeitenden am Institut sind das höchste Gut. Deshalb legt das Fraunhofer IWES besonders viel Wert auf ein positives Arbeitsumfeld durch guten Personalservice sowie vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

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