IWES Daten und Fakten 2023

Die Entwicklung des Betriebshaushalts 2013–2023

Mit der Integration eines großen Teils der Wasserstoffaktivitäten des Fraunhofer IMWS hat das Fraunhofer IWES seine wissenschaftliche Expertise im Bereich Wasserstoff weiter ausgebaut. Zudem hat das Institut in den vergangenen Jahren – gemeinsam mit Partnern und Fördermittelgebenden – mehrere Millionen Euro in eine einmalige Prüfinfrastruktur investiert. Zum Portfolio zählen jetzt neben Prüfständen für die Windenergie auch Testfelder für Systeme und Komponenten zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien.

Der Markenkern des Fraunhofer IWES ist die Windenergie. Hier konnte insbesondere die Baugrunderkundung ausgeweitet werden – ein wichtiges Forschungsgebiet mit großem Wachstumspotenzial, besonders im Hinblick auf die Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen. Die wissenschaftliche Kompetenz im Bereich Wasserstoff wurde an den Standorten Bremerhaven, Leuna und Görlitz ausgebaut.

© Fraunhofer IWES

Zusammenstellung des Haushalts

Der Betriebshaushalt des Fraunhofer IWES in Höhe von 46.587.565 Euro setzt sich aus 60 % Personalaufwand und 40 % Sachaufwand zusammen. Im Jahr 2023 konnten weitere große Investitionen umgesetzt werden. Insbesondere erfolgten Baumaßnahmen am Rotorblattprüfstand 115m+ sowie an den Hydrogen Labs Leuna und in Bremerhaven. Auch in den nächsten Jahren baut das Fraunhofer IWES seine Forschungsinfrastruktur weiter aus, so zum Beispiel mit der Erweiterung des DyNaLab.

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Wirtschaftserträge

Den Rückgang des letzten Jahres konnte das Fraunhofer IWES in 2023 wett machen: Mit 17,86 Mio. Euro liegt das Fraunhofer IWES rund 4,06 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Die wichtige interne Fraunhofer-Kennzahl »RhoWi« (Verhältnis Industrieerträge zum Betriebshaushalt) in Höhe von 35 % wurde erreicht und damit alle Vorgaben der Fraunhofer-Gesellschaft erfüllt.

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Herkunft der Erträge

Neben den Aufträgen aus der Industrie konnte das Fraunhofer IWES erfolgreich öffentliche Fördergelder beim Bund und bei den Ländern sowie aus EU-Mitteln einwerben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stellt den größten Fördermittelgeber dar.

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