RELIABLADE

Vorhersage der Strukturzuverlässigkeit und ihre Anwendung zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Rotorblättern

 

Zuwendungsgeber: BMWi
Partner: Leibniz-Universität Hannover, DTU Wind Energy, Vestas Wind Systems A/S, LM Wind Power A/S, IBM Denmark ApS, FORCE Technology, Siemens Industry Software NV (SISW), CEKO Sensors ApS, Dantec Dynamics GmbH, Blade Test Centre A/S (BLAEST), Zebicon A/S, Olsen Wings A/S, DTU Compute
Laufzeit: 11/2018 – 10/2022

 

Im Rahmen des Projektes entwickeln Wissenschaftler ein Blattdesign für ein 40 Meter langes Rotorblatt. Nach diesem Computer-Modell baut das Fraunhofer IWES im nächsten Schritt zwei Rotorblätter. Diese Blätter durchlaufen an der DTU experimentelle Tests, um sie absichtlich unter kontrollierten Bedingungen zu beschädigen.

Um ein breites Spektrum unterschiedlicher Schadensarten abzudecken, werden Produktionsfehler in die Rotorblätter integriert - wie zum Beispiel fehlerhafte Klebnähte sowie Schäden in Verbund- oder Sandwichmaterialien. Diese Testblätter werden beim dänischen Projektpartner DTU Ganzblatttests unterzogen. Dabei wird genau darauf geachtet, wie sich die Schäden unter Belastung verhalten.

Die Projektpartner wollen darüber hinaus Komponententests durchführen und Modelle zur Materialermüdung sowie zur Schadensvorhersage entwickeln. Vom Projekt RELIABLADE erwarten die Projektpartner einen signifikanten Fortschritt bei der strukturellen Zuverlässigkeit von Rotorblättern. Da die Blätter einen Großteil der Kosten für eine Windenergieanlage ausmachen und die Kosten für Reparatur und Instandhaltung relativ hoch sind, kann die angestrebte Verbesserung einen wichtigen Beitrag leisten. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, dass die Windindustrie die Kosteneffizienz steigern und die Energiegestehungskosten senken kann - und damit ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert.