Facts4Wind: Analyse von Windressourcen und Umwelteinflüssen in Hinblick auf Akzeptanzfragen des Windenergieausbaus

Auf einen Blick

  • Facts4Wind untersucht, wie der aktuelle und künftige Ausbau der Windenergie in Deutschland (Onshore und Offshore) Windressourcen, Wetter, Klima und Umwelt beeinflusst.  
  • Die Ergebnisse werden gezielt für Akzeptanz‑ und Genehmigungsverfahren sowie die breite Öffentlichkeit aufbereitet.
  • Das Fraunhofer IWES koordiniert das gesamte Verbundvorhaben Facts4Wind. Fachlich untersucht das Fraunhofer IWES mit mesoskaligen Modellen die großskaligen Auswirkungen des On‑ und Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland auf Wetter- und Umweltparameter und analysiert Windressourcen bzw. Höhenwindpotenziale inklusive ihrer wirtschaftlichen Nutzbarkeit. Weitere Schwerpunkte sind das Modell-Benchmarking und die Ableitung von Handlungsempfehlungen.

 

Herausforderung

Stark erhöhte Ausbauziele für Windenergie führen zu mehr öffentlichen Beteiligungs- und Genehmigungsverfahren. Für die klimatischen Bedingungen in Deutschland fehlen bislang belastbare, konsistente Analysen zu Effekten von Windparks im Bereich von

- Temperatur, Feuchte, Niederschlag,
- Windressourcen in größeren Höhen,
- Auswirkungen technischer Konzepte (Low‑Induction‑Rotoren, Rotationsrichtung).

 

Lösung

Im Forschungsprojekt Facts4Wind werden Messkampagnen, hochaufgelöste Large eddy simulation (LES)‑Simulationen und langjährige mesoskalige Modellierungen kombiniert, um die Umwelteinflüsse und Windressourcen systematisch zu untersuchen und verständlich darzustellen.

 

Mehrwert

In Facts4Wind werden belastbare, deutschlandbezogene Fakten zu Umwelt- und Ressourceneffekten von Windparks zusammengestellt, die Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren versachlichen und beschleunigen können. Für Politik und öffentliche Verwaltung soll eine Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen zur umweltverträglichen Flächenausweisung und Ausbauplanung geschaffen werden. Außerdem soll eine bessere Planungs- und Investitionssicherheit für die Wirtschaft erzielt werden, zum Beispiel durch eine realistische Einschätzung technischer Konzepte wie Low‑Induction‑Rotoren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen für die Gesellschaft gut verständlich formuliert werden und zu mehr Akzeptanz von Windenergie in Deutschland führen.

Förderhinweis

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Fokusthema

Offshore

 

Zusammenarbeit